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. 2023 Aug 22;85(08-09):782–783. [Article in German] doi: 10.1055/s-0043-1770506

Psychische Gesundheit Studierender an Hochschulen in Deutschland – Analyse vulnerabler Gruppen mit StudiBiFra-Daten

Katherina Heinrichs 1, Jennifer Lehnchen 2, Zita Deptolla 3, Julia Burian 3, Christiane Stock 4
PMCID: PMC11248036

Einleitung  Die psychische Gesundheit Studierender in Deutschland hat sich seit der COVID-19-Pandemie weiter verschlechtert. Mit dieser Analyse sollen anhand einer großen Querschnittsstudie die psychische Gesundheit Studierender untersucht sowie vulnerable Gruppen identifiziert werden.

Methoden  Im Rahmen des Projekts „Befragung zu Studienbedingungen und (psychischer) Gesundheit an Hochschulen – StudiBiFra“ wurden 20.060 Studierende an 10 deutschen Hochschulen im Zeitraum von Juni 2021 bis Juli 2022 mit dem „Bielefelder Fragebogen zu Studienbedingungen“ befragt. Zur Erfassung der psychischen Gesundheit dienten selbstentwickelte und validierte Skalen. Logistische Regressionen lieferten vorläufige Ergebnisse.

Ergebnisse  Jeweils rund ein Drittel der Studierenden machte sich oft/(fast) immer Sorgen um die Gesundheit (36,4 %), konnte sich nicht so freuen wie früher (39,0 %) oder fühlte sich oft/(fast) immer traurig (32,0 %). 44,6 % gaben Konzentrationsprobleme an, 39,4 % fühlten sich durch ihr Studium ausgebrannt. Vulnerable Gruppen sind anhand vorläufiger, nicht-adjustierter Analysen u. a. weibliche und diverse Personen, Studierende jenseits des ersten Studienjahres sowie Studierende an Universitäten (vs. Fachhochschulen). Ältere Studierende (> 25 Jahre) zeigten mit höherer Wahrscheinlichkeit Depressivität und Stress.

Schlussfolgerung  Rund ein Drittel bis die Hälfte der befragten Studierenden gaben Einschränkungen im psychischen Wohlbefinden an. Gesundheitsförderung und Prävention sollten besonders vulnerable Gruppen in den Blick nehmen.


Articles from Gesundheitswesen (Bundesverband Der Arzte Des Offentlichen Gesundheitsdienstes (Germany) are provided here courtesy of Thieme Medical Publishers

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