Zusammenfassung
Beim Parkinson-Syndrom wurde sich lange Zeit auf die motorischen Symptome und die Therapie mit dopaminergen Substanzen fokussiert. In den letzten Jahren gewannen die nicht-motorischen Symptome immer mehr Bedeutung, da sie früh im Krankheitsverlauf auftreten und die Lebensqualität erheblich einschränken. Dadurch wurde aber auch die Notwendigkeit einer Behandlung nicht nur des dopaminergen Defizits offensichtlich. Als weitere therapeutische Option wurden die Adenosin A 2A Rezeptorantagonisten entwickelt, da Adenosin A 2A Rezeptorantagonisten nicht-dopaminerg und selektiv in den Basalganglien lokalisiert sind. Somit besteht die Möglichkeit striato-thalamo-kortikalen Schleifen zusätzlich zu modulieren. Bereits 2013 wurde ein Adenosin A 2A Rezeptorantagonist in Japan und in 2019 in den USA als Add-on zu L-DOPA zugelassen. Mit einer Zulassung in Europa wird in naher Zukunft gerechnet. In dieser Übersicht möchten wir die theoretischen Grundlagen dieses Therapieansatzes darstellen und die aktuellen Daten zur Wirksamkeit und dem therapeutischen Einsatz referieren.
Schlüsselwörter: idiopathisches Parkinson-Syndrom, nicht-motorische Symptome, Adenosin A 2A Rezeptorantagonisten
Abstract
In Parkinson’s disease, the focus has long been on motor symptoms and therapy with dopaminergic substances. In recent years, the importance of non-motor symptoms has been increasingly recognized, as they occur early in the course of the disease and restrict considerably the quality of life. However, this also made the need for treatment of non-dopaminergic deficits obvious. Adenosine A 2A receptor antagonists were identified as an additional therapy, since the adenosine A 2A receptors are non-dopaminergic and selectively localized in the basal ganglia. This means that the striato-thalamo-cortical loops can be modulated. An adenosine A 2A receptor antagonist was already approved in Japan in 2013 and in the USA in 2019 as an add-on to L-DOPA. Approval for this drug in Europe is expected in the near future. In this overview, we present the theoretical basis and current data on its efficacy and therapeutic use.
Key words: Parkinson’s disease, non-motor symptoms, adenosine A 2A receptor antagonists
Die Kardinalsymptome der Parkinson-Erkrankung sind Bradykinesie, Rigor und Ruhetremor sowie im Verlauf Haltungsinstabilität. Ein wesentlicher pathogenetischer Faktor ist der Verlust dopaminerger Neurone in der Substantia nigra. Bisherige medikamentöse Therapien fokussierten daher auf Mechanismen, die den Dopaminspiegel wieder erhöhen, wie L-DOPA und Dopaminagonisten oder Hemmer des Dopaminabbaus, die die Bioverfügbarkeit steigern 1 . Die motorischen Störungen der Betroffenen sprechen im Anfangsstadium der Erkrankung in der Regel gut auf die dopaminergen Therapien an, oft kommt es aber im weiteren Verlauf zu motorischen Komplikationen wie dem Wearing-off-Phänomen mit On- und Off-Phasen, Schwankungen zwischen starker Symptomatik und guter Beweglichkeit, sowie L-DOPA-induzierte Dyskinesien 2 .
Nichtmotorische Symptome werden oft vernachlässigt und nicht adäquat behandelt
Neben den motorischen Symptomen leiden Parkinsonpatienten auch an nichtmotorischen Symptomen, wie kognitiven Beeinträchtigungen, Schmerzen, Angst, Depressionen, Schlafstörungen, erhöhter Tagesmüdigkeit oder Obstipation 2 . Häufig belasten diese die Lebensqualität der Betroffenen sogar noch stärker als die motorischen Symptome 3 . Lange Zeit wurden diese Symptome vernachlässigt – einerseits, weil Patienten sie nicht spontan berichten und andererseits, weil im Arztgespräch nur selten danach gefragt wird 4 . Dementsprechend werden diese Symptome oft nur selten behandelt. Die bisherigen dopaminergen Behandlungsoptionen beim Parkinson-Syndrom adressieren die nichtmotorischen Nebenwirkungen meist nur unzureichend 2 5 6 . Neben dem dopaminergen System sind auch andere Transmittersysteme bei der Parkinson-Erkrankung dysreguliert, wie das cholinerge, noradrenerge und serotonerge sowie das GABAerge System. Neue Einsichten in die Pathophysiologie der Erkrankung und die Entwicklung aussagekräftiger Parkinson-Tiermodelle mit progressiver Neurodegeneration und Lewy-Körperchen-Bildung haben dazu geführt, dass sich neue Behandlungsansätze entwickelt haben. Auf der Suche nach adäquaten Therapieoptionen zeichnet sich beispielsweise die Adenosin A 2A Rezeptorantagonisierung als potentieller Wirkmechanismus zur optimierten Behandlung motorischer und nichtmotorischer Symptome bei Parkinson ab 6 .
Rationale: Rolle des Adenosin A 2A Rezeptors auf motorische und nichtmotorische Symptome
Adenosin A 2A Rezeptoren sind ein vielversprechendes nicht-dopaminerges Angriffsziel, da sie selektiv in den Basalganglien lokalisiert sind und die striato-thalamo-kortikalen Schleifen modulieren, die nicht nur für die Entwicklung motorischer Symptome bei Parkinson relevant sind 1 . Die Blockade der Adenosin-Rezeptoren A 1 , A 2A , A 3 und A 2B der Gliazellen, Astrozyten, Oligodentrozyten und Neurone moduliert die Freisetzung von Dopamin, Serotonin, Acetylcholin, GABA, Adrenalin und Noradrenalin im Nucleus accumbens (NAc), Hippocampus und anderen Gehirnregionen 7 8 9 . Zudem spielt sie eine Rolle bei synaptischer Plastizität und Neuroprotektion 9 .
Extrazelluläres Adenosin, das bei der Dephosphorylierung von Adenosintriphosphat, Adenosindiphosphat und Adenosinmonophosphat entsteht, fungiert als ubiquitär exzitatorischer Neuromodulator im Nervensystem 10 . Darüber hinaus ist Adenosin an der Modulation des Schlaf-Wach-Rhythmus beteiligt 11 . Entsprechend finden sich Adenosinrezeptoren in nahezu jeder Zellart 11 . Für die Parkinson Erkrankung scheint insbesondere der A 2A Rezeptor, der überwiegend im Striatum aber auch in anderen Schlüsselbereichen wie Nucleus accumbens, Tuberculum olfactorius, Amygdala, Hippocampus, Hypothalamus, Thalamus, frontaler Kortex und Kleinhirn exprimiert wird, ausschlaggebend zu sein. A 2A Rezeptoren finden sich ebenfalls in Astroglia, Mikroglia und Oligodendrozyten und sind an der Kontrolle einer Reihe verschiedener Neurotransmitter beteiligt 11 .
So modulieren A 2A Rezeptoren die Freisetzung und den Transport von exzitotoxischem Glutamat und sind damit an Signalwegen beteiligt, die mit neuropsychiatrischen Symptomen wie Depressionen und Psychosen sowie kognitiven Beeinträchtigungen, Depressionen und übermäßiger Tagesschläfrigkeit assoziiert sind 11 .
Wirkmechanismus von A 2A Rezeptorantagonisten auf Motorik
Die Motorik unterliegt der Regulation durch Aktivitäten der Basalganglienschleife. Ein Charakteristikum dieses neuronalen Schaltkreises ist einerseits der striatonigrale Weg (direkter Weg), der durch Dopamin-D1-Rezeptoren reguliert wird, und der striatopallidale Weg, der durch Dopamin-D2-Rezeptoren moduliert wird (indirekter Weg). Eine gute Balance beider Wege ist wichtig für eine komplikationsarme motorische Funktion. Bei der Parkinson-Erkrankung kommt es zu einem zunehmenden Mangel an dopaminergen Signalen und damit zu einem Ungleichgewicht beider Wege. Die verringerte exzitatorische Aktivität des direkten Signalwegs und die erhöhte inhibitorische Aktivität des indirekten Signalwegs resultiert in motorischer Dysfunktion 12 . Der fortschreitende Verlust dopaminerger Neurone und damit der D2-Rezeptor-Hemmfunktion führt zu einer striatalen Enthemmung. Der therapeutische Wirkmechanismus von A 2A Rezeptorantagonisten, z. B. die in Kakao und Kaffee vorkommenden nicht-selektiven Adenosin A 2A Rezeptorantagonisten Koffein (1,3,7-Trimethylxanthine) sowie Theobromin (3,7-Dimethylxanthin) und Theophylin (1,3-Dimethylxanthin), beruht dabei v. a. auf der funktionellen A 2A Rezeptor-vermittelten, dualen exzitatorischen Modulation des striatopallidalen GABAergen Systems 13 .
In den letzten Jahren wurden Medikamente wie Istradefyllin, Tozadenant oder Preladenant entwickelt, die mit einer hohen Selektivität und Affinität die Adenosin A 2A Rezeptoren blockieren. Pharmakologische und klinische Untersuchungen konnten zeigen, dass diese A 2A Rezeptorantagonisten motorische Dysfunktionen und Komplikationen lindern können (für eine Übersicht siehe 13 14 15 ). In Kombination mit L-Dopa können A 2A Rezeptorantagonisten sowohl die intrastriatale rezidivierende Hemmung als auch die D 2 -vermittelte direkte Hemmung der striatopallidalen Projektionsneurone sowie die aktivierende Wirkung durch D 1 -Rezeptoren wiederherstellen 13 .
Evidenz von A 2A Rezeptorantagonisten bei motorischen und nichtmotorischen Symptomen der Parkinson Erkrankung
In mehr als 100 Studien an Tiermodellen sowie in zahlreichen klinischen Studien konnte nachgewiesen werden, dass A 2A Rezeptorantagonisten, zusammen mit der Einnahme von Levodopa oder von Dopamin-Agonisten, die therapeutischen Effekte dieser amplifizieren können, und Off-Zeit verkürzen Tab. 1 . Darüber hinaus können A 2A Rezeptorantagonisten bei der Parkinson-Erkrankung auch in Monotherapie motorische und nichtmotorische Beeinträchtigungen verbessern, wie im Folgenden gezeigt wird.
Tab. 1 Auswahl publizierter Studien zum Potential des A 2A Rezeptorantagonismus
| Autor | Jahr | Studiendesign | Substanz | Outcome | |
|---|---|---|---|---|---|
| Mögliche Substanzen als Biomarker für die frühe Parkinson-Erkrankung | Bakshi et al. 19 | 2020 | Querschnitts-/Fallkontrollstudie mit 197 gesunden Kontrollen vs. 369 idiopathische Parkinson-Patienten | Koffein, Harnstoff | Robuste inverse Relation von idiopathischer Parkinson-Erkrankung, Koffeinmetabolismus und Harnsäure-Plasmaspiegel |
| Fujimaki et al. 20 | 2018 | Klinische Studie/31 gesunde Kontrolle vs. 108 Parkinson-Patienten ohne Demenz | Koffein, Theophyllin, Theobromin, Paraxanthin und Metabolite | verringerter Koffeinspiegel und seiner Metaboliten, möglicherweise als Biomarker für die frühe Parkinson-Erkrankung | |
| Crotty et al. 21 | 2020 | Klinische Studie/Proben aus der „23andMe“-Studie, Längs- und Querschnittstudie von Personen mit LRRK2-Mutationen (n=380) | Koffein, Theophyllin, Paraxanthin und andere Metabolite sowie Trigonellin (Nicht-Xanthin Bestandteil von Kaffee) | deutlich verringerte Plasma und CSF-Spiegel von Koffein und seinen Metaboliten bei Parkinson-Patienten | |
| Ohmichi et al. 22 | 2018 | klinische Studie/31 Parkinson-Patienten vs. 33 altersangepasste Kontrollen | Theophyllin | Theophyllin-Serumspiegel waren niedriger bei Parkinson-Patienten im Vergleich zu Kontrollen | |
| Untersuchungen für möglichen krankheitsmodifizierenden Wirkmechanismus | Bakshi et al. 19 | 2020 | Querschnitts-/Fallkontrollstudie mit 197 gesunden Kontrollen vs. 369 idiopathische Parkinson-Patienten | Koffein | Höherer Koffeinkonsum war mit einem späteren Start der Levodopa-Therapie verbunden |
| Hong et al. 23 | 2020 | Metaanalyse aus 13 Studien (9 gesunde Kohorten, 4 Parkinson-Kohorten) | Koffein | Koffeinkonsum war mit geringerem Risiko für die Entwicklung der Parkinson-Erkrankung verbunden | |
| Maclagan et al. 24 | 2020 | Fallkontrollstudie von 14.866 Parkinson-Patienten und 74.330 gesunden Kontrollen zur Indentifikation krankheitsmodulierender Substanzen mittels künstlicher Intelligenz | Pentoxifyllin, Theophyllin, Dexamethason | Kortikosteroide und Methylxanthine als mögliche krankheitsmodifizierende Targets | |
| Untersuchungen zur Besserung der Parkinson-Symptomatik | Bakshi et al. 19 | 2020 | Querschnitts-/Fallkontrollstudie mit 197 gesunden Kontrollen vs. 369 idiopathische Parkinson-Patienten | Koffein | Höherer Espressokonsum korrelierte mit verbesserter Motorik nach der UPDRS (Unified Parkinson’s Disease Rating Scale) und ebenfalls mit nicht-motorischen Symptomen |
| Sako et al. 25 | 2017 | Metaanalyse aus 6 Studien | Istradefyllin | Istradefyllin (20 und 40 mg/Tag) verkürzt „Off-Episoden“ bei Parkinson-Patienten | |
| Nagayama et al. 26 | 2019 | offene 12-wöchige Studie mit 30 Parkinson-Patienten | Istradefyllin | Verbesserte Motorik und Abnahme der depressiven Symptomatik |
Studien zur Motorik
Im Tiermodell wurde belegt, dass A 2A Rezeptorantagonisten dopaminerge Therapien verstärken und die Motorik verbessern können 16 17 18 .
Klinische Studien bestätigen, dass A 2A Rezeptorantagonisten, wie Istradefyllin, Tozadenant oder Preladenant, zusammen mit der Einnahme von L-Dopa oder D 2 -Rezeptoragonisten, die therapeutischen Effekte dieser amplifizieren können 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 .
Istradefyllin reduzierte in multizentrischen, doppelblinden, placebokontrollierten Studien mit insgesamt mehr als 3.000 Teilnehmern als Add-on zu dopaminerger Medikation die täglichen Off-Zeiten der Patienten 31 32 33 34 35 36 46 47 48 . Häufigste Nebenwirkungen waren unwillkürliche Muskelzuckungen (Dyskinesien), Benommenheit, Verstopfung, Übelkeit, Halluzination und Schlaflosigkeit 49 50 . Schwerwiegende Nebenwirkungen traten nicht auf 15 .
Für Tozadenant untermauern zwei klinische Studien ebenfalls eine synergistische Wirkung mit dopaminergen Medikamenten bei der Parkinson-Erkrankung 37 45 . Die weitere Forschung wurde allerdings aufgrund von unerwünschten Ereignissen während der Entwicklungsphase eingestellt 15 . Preladent verringerte in einer placebokontrollierten Phase-IIb-Studie bei Patienten mit Parkinson-Krankheit die „Off“-Zeit 42 , Phase-III-Studien konnten dies jedoch nicht konsistent betätigen 39 40 41 42 43 44 . Die laufenden Studien wurde aufgrund mangelnder Effizienz beendet 15 .
Depression
Neben der Verbesserung der Motorik unter A 2A Rezeptorantagonisten gibt es auch Hinweise darauf, dass depressive Störungen, die bei der Parkinson-Erkrankung auftreten, verbessern werden können. Sowohl natürlich vorkommende als auch synthetische A 2A Rezeptorantagonisten verbesserten im Tiermodell das Auftreten depressiver Symptome 51 52 53 54 . In einer kleinen offenen 12-wöchigen Studie mit 30 Parkinson-Patienten bestätigten Nagayama und Mitarbeiter, dass der in Japan zugelassene A 2A Rezeptorantagonist nicht nur die Ergebnisse nach der Unified Parkinson’s Disease Rating Scale (UPDRS) verbesserte, sondern auch signifikante antidepressive Effekte hatte 26 . Die Werte anhand der Snaith-Hamilton Pleasure Scale Japanese version (SHAPS-J), der Apathie Skala und des Beck Depression Inventory (BDI) hatten sich innerhalb der Studiendauer signifikant verbessert. Die Ergebnisse korrelierten dabei nicht mit den Motorikwerten, was dafür spricht, dass die antidepressive Wirksamkeit auf andere Wirkmechanismen zurückzuführen ist 11 .
Schläfrigkeit
Adenosin moduliert den Schlafrhythmus und wird ausgeschüttet, wenn der Körper lange Zeit wach war 55 . Adenosin hemmt die aktivierenden Neurotransmitter wie Noradrenalin. Die schlaffördernde Wirkung von Adenosin wird vor allem durch A 2A Rezeptoren vermittelt, wie im Tierexperiment und auch mit entsprechenden A 2A Knock-out-Modellen bestätigt werden konnte. So induziert der A 2A Agonist CGS21680 Schlaf bei Wildtyp- und A 1A -Knockout-Mäusen, aber nicht in A 2A Knock-out-Mäusen 56 . Das untermauert auch die Beobachtung, dass der bekannt wachmachende Effekt von Kaffee bei A 2A Knockout Mäusen ausbleibt 57 . Auch bei Parkinson-Patienten wird für A 2A Rezeptorantagonisten eine Reduktion der Tagesschläfrigkeit nach der Epworth Sleepiness Scale (ESS) berichtet, ohne dass der Nachtschlaf beeinträchtigt wird, wie anhand der Parkinson Disease Sleep Scale (PDSS) bestätigt wurde 58 59 . Große, doppelblinde und placebokontrollierte Studien zu diesem Parameter stehen aus 11 .
Neuroprotektion
Studien im Tiermodell deuten auf ein neuroprotektives Potential von spezifischen selektiven A 2A Rezeptorantagonisten hin, den Verlauf der Erkrankung oder vielleicht sogar die Entstehung einer Parkinson-Erkrankung verhindern zu können 60 61 62 63 64 . Humane klinische Studien, die eine Neuroprotektion dieser A 2A Rezeptorantagonisten eindeutig nachweisen können, stehen jedoch derzeit noch aus. Die Schwierigkeit besteht hierbei darin, dass Studien zur Neuroprotektion möglichst bei Menschen mit Parkinsonrisiko begonnen werden sollten, die noch nicht erkrankt sind und dann einer langen Behandlungsdauer unterzogen werden müssten 65 . Der potenzielle neuroprotektive Effekt der A 2A Rezeptorantagonisten ist durchaus spannend, aber noch nicht hinreichend wissenschaftlich untersucht.
Ausblick
Die A 2A Rezeptoragonisten stellen eine wichtige, neue Therapieoption beim M. Parkinson dar und beeinflussen nicht nur motorische Symptome wie Off-Zeit und Dyskinesien vorteilhaft, sondern können auch nichtmotorische Beeinträchtigungen lindern. Interessant sind die nach Tierversuchen postulierten neuroprotektive Effekte, die auch in humanen klinischen Studien untersucht werden sollten.
Footnotes
Interessenkonflikte W. Jost ist oder war als Berater und Referent für folgende Firmen tätig: Abbvie, Bial, Desitin, Kyowa Kirin, Stada, UCB, Zambon L. Tönges erhielt Honorare als wissenschaftlicher Berater, für Vortrags- und Schulungstätigkeiten oder Autorenschaften von Abbvie, Bayer, Boehringer, Bial, Desitin, GE, Kyowa Kirin, Stadapharm, UCB Pharma und Zambon.
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