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. 2023 Apr 5;165(7):73. [Article in German] doi: 10.1007/s15006-023-2523-x

Wieder mehr Pneumokokken-Erkrankungen

Reviewed by: Roland Fath 1,
PMCID: PMC10072912  PMID: 37016242

Invasive Pneumokokken-Erkrankungen (IPD) wie rupturierte Otitis media, Sepsis und Meningitis betreffen am häufigsten Kinder im Alter unter 5 Jahren. Besonders gefährdet seien Kleinkinder im ersten Lebensjahr und Kinder mit chronischen Atemwegserkrankungen, berichtete PD Dr. Mark van der Linden, Leiter des Nationalen Referenzzentrums für Streptokokken in Aachen.

Die Lockdown- und Hygienemaßnahmen während der COVID-19-Wellen führten in Deutschland zu einem deutlichen Rückgang der IPD-Fallzahlen bei Kindern und Jugendlichen. Seit der Lockerung der Maßnahmen sei aber fast wieder das alte Niveau erreicht, so der Infektiologe.

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Für einen vollständigen Impfschutz sind drei Impfungen erforderlich. Empfohlen wird, alle drei Impfungen bei Kleinkindern mit einem Pneumokokken-Konjugatimpfstoff bereits im ersten Lebensjahr durchzuführen.

Als Alternative zur bisherigen Standardvakzine, dem 13-valenten Prevenar®, steht seit Kurzem eine 15-valente Vakzine zur Verfügung. Zudem wurde inzwischen die Zulassung des 20-valenten Konjugatimpfstoffs Apexxnar®, der kürzlich für Erwachsene eingeführt wurde, auch für Kleinkinder und Jugendliche beantragt.

Quelle: Fachpressegespräch "Die Pneumokokken-Impfung für Säuglinge und Kleinkinder vor und während der COVID-19-Pandemie: Erfolge und Umsetzung in der Praxis", 2. November 2022 (Veranstalter: Pfizer)


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