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. 2023 Aug 22;85(08-09):762–763. [Article in German] doi: 10.1055/s-0043-1770436

Einsatz von visuellen Methoden in der partizipativen Gesundheitsförderungs- und Präventionsforschung – ein Scoping Review.

Lea Martens 1,2, Louisa Sell 1,2, Hajo Zeeb 1,2,3, Heide Busse 1,3
PMCID: PMC11248770

Einleitung  Der Einsatz von visuellen Methoden ist in der partizipativen Forschung üblich und bietet sich in hohem Maße für die Themenfelder Gesundheitsförderung und Prävention an. Ziel der Studie war es, die bisher eingesetzten visuellen Methoden und deren Bewertung seitens der Forschenden und Teilnehmenden in einer Übersichtsarbeit festzuhalten.

Methoden  Im August 2022 wurde eine Literatursuche in 5 Datenbanken und mit einer Suchmaschine durchgeführt. Eingeschlossen wurden nur partizipative Studien mit dem Forschungsziel Gesundheitsförderung und/oder Prävention, bei denen mind. eine visuelle Methode eingesetzt wurde. Daten zur Art der Studie, Zielgruppe und Thematik sowie dem Einsatz von visuellen Methoden und dessen Bewertung wurden extrahiert.

Ergebnisse  In den 32 eingeschlossenen Studien wurden die folgenden 8 visuellen Methoden eingesetzt: (1) Photovoice, (2) digitales Storytelling, (3) Body Mapping, (4) Mindmapping, (5) R-Mapping (6) Zeichnen, (7) Modellierung von Skulpturen mit Spielknete und (8) Theater. In 31 der 32 Studien wurde Photovoice eingesetzt. Von den 8 visuellen Methoden wurde nur Photovoice von den Forschenden und Teilnehmenden näher bewertet. Die abgegebenen Bewertungen fallen überwiegend positiv aus.

Schlussfolgerung  Den Bewertungen zufolge ist Photovoice eine bei den Forschenden und Teilnehmenden beliebte Methode. Photovoice scheint sich für die Erforschung sensibler Gesundheitsthemen und die Forschung mit marginalisierten Zielgruppen zu eignen. Es bedarf weiterer Studien zu den anderen 7 visuellen Methoden, um zu diesen Empfehlungen aussprechen zu können.


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