Zusammenfassung
Ziel Im Jahr 2003 startete das Zertifizierungsprogram der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) mit dem Ziel, eine hohe Qualität der onkologischen Versorgung zu sichern. In der vorliegenden Studie wurden mögliche Unterschiede zwischen DKG-zertifizierten Zentren und anderen Einrichtungen hinsichtlich der Einhaltung von leitlinienbasierten Vorgaben untersucht. Zu diesem Zweck wurden Qualitätsindikatoren, entsprechen der Vorgaben der Leitlinien, analysiert.
Methodik Basierend auf den Daten des Krebsregisters Rheinland-Pfalz wurde die Erfüllung von 14 Qualitätsindikatoren betrachtet. Die Berechnung erfolgte entsprechen der Vorgaben der S3-Leitlinien für Mammakarzinome, kolorektale Karzinome und Lungenkarzinome. Die Analysen wurden mit R und SAS durchgeführt.
Ergebnisse Für alle 14 Qualitätsindikatoren zeigte sich eine höhere Einhaltungsquote in DKG-zertifizierten Zentren, verglichen mit nicht zertifizierten Einrichtungen. 13 dieser Unterschiede waren statistisch signifikant.
Schlussfolgerung Eine bessere onkologische Behandlung in DKG-zertifizierten Zentren wurde im Rahmen der WiZen-Studie ausführlich diskutiert und die Ergebnisse unserer Studie unterstützen diese Annahme hinsichtlich des Einhaltens von Qualitätsindikatoren.
Schlüsselwörter: DKG-zertifizierte Zentren, Einrichtungsvergleich, Qualitätsindikatoren, Mammakarzinom, kolorektales Karzinom, Bronchialkarzinom
Abstract
Aim In 2003, a certification program was introduced by the German Cancer Society in Germany to ensure high standards of oncological care. The present study investigated whether there were differences in the concordance to guideline-based recommendations between centers certified by the German Cancer Society and medical facilities without such certification. In this context, quality indicators derived from clinical guidelines were evaluated.
Methods The database of the cancer registry of Rhineland-Palatinate, Germany was used to calculate fulfilment of target values for 14 quality indicators. Analysis of quality indicators followed specifications given in treatment S3-guidelines for breast, colorectal and lung cancer. Analyses were done by R and SAS.
Results All 14 quality indicators showed that concordance with guideline-based recommendations was higher in certified centers compared to uncertified medical facilities; 13 of these differences were statistically significant.
Conclusion Higher quality of oncological treatment in certified centers has widely been discussed in the WiZen study. The results of our study support this assumption with respect to concordance with quality indicators.
Keywords: certified centers, benchmarking, quality indicators, breast cancer, colorectal cancer, lung cancer
Einleitung
Im Jahr 2022 wurden die Ergebnisse der Studie zur Wirksamkeit der Versorgung in zertifizierten Zentren (WiZen) der Öffentlichkeit vorgestellt 1 . Diese Ergebnisse haben die Diskussion einer besseren onkologischen Versorgung von Patientinnen und Patienten in Zentren, welche durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert wurden, verstärkt. Bereits davor erwarteten Patientinnen und Patienten, aber auch andere Interessensvertreterinnen und -vertreter in zunehmendem Maße eine unabhängige Beratung bei der Wahl von klinischen Einrichtungen. Dementsprechend erreichen die deutschen Krebsregister mehr und mehr Anfragen bezüglich der Bewertung von Krankenhäusern. Krebsregister sind für Einrichtungsvergleiche in besonderem Maße geeignet, da sie durch die in Deutschland gesetzlich festgelegte Meldepflicht von Krebserkrankungen, deren Therapie und Verlauf, über vollständige Informationen zur Beurteilung der Behandlungsqualität sämtlicher onkologisch tätiger Einrichtungen verfügen. Die Ergebnisse solcher Einrichtungsvergleiche wurden von den Krebsregistern bisher vornehmlich direkt mit den Einrichtungen diskutiert, sind aber nur in einigen wenigen Fällen öffentlich zugänglich 2 . Bisher verfügbar sind die Informationen darüber, welche Einrichtungen von der DKG zertifiziert wurden 3 . Hierbei ist zu beachten, dass es onkologisch tätigen Einrichtungen freigestellt ist, eine Zertifizierung durch die DKG anzustreben. Die DKG verfolgt mit diesem Angebot das Ziel, die Qualität der Tumorbehandlung in Deutschland zu erhöhen und transparent zu gestalten. Voraussetzungen für eine Zertifizierung sind unter anderem bestimmte Fallzahlen und ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem 4 . Der Zertifizierungsprozess von Zentren durch die DKG beruht in vielen Punkten auf den Vorgaben der S3-Leitlinien 5 . Als einfaches Werkzeug zur Prüfung der leitliniengerechten Behandlung wurden Qualitätsindikatoren (QIs) entwickelt. Diese werden Entitäten-spezifisch entwickelt und in jeder S3-Leitlinie in einem separaten Kapitel gelistet. Dort wird auch die Berechnung des QIs genau vorgeschrieben 6 7 8 . Diese Vorgaben wurden in der hier vorliegenden Studie genutzt, um mögliche Unterschiede bezüglich des Einhaltens von QIs zwischen DKG-zertifizierten Zentren und anderen Einrichtungen zu untersuchen. Basis der Analyse waren ausgewählten QIs für Mammakarzinome, kolorektale Karzinome und Bronchialkarzinome. Unseres Wissens wurde hiermit erstmalig der Unterschied zwischen DKG-zertifizierte Zentren und anderen Einrichtungen basierend auf QIs, welche anhand von Krebsregisterdaten berechnet wurden, analysiert.
Material und Methoden
Grundlage der durchgeführten Studie bildete der Datensatz der Krebsregister Rheinland-Pfalz im Institut für digitale Gesundheitsdaten RLP gGmbH. Ursprünglich wurde die Krebsregistrierung in Rheinland-Pfalz im Jahr 1997 vom damals gegründeten epidemiologischen Krebsregister initiiert 9 . Im Jahr 2013 verpflichtete das vom Bundestag erlassene Krebsfrüherkennungs- und -registergesetz (KFRG) jedes Bundesland zur Etablierung eines klinischen Krebsregisters. Ziel dieses Gesetzes ist die Sicherstellung einer flächendeckenden klinischen Krebsregistrierung, um damit einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der onkologischen Versorgung zu leisten. Zu diesem Zweck werden von allen onkologisch tätigen Einrichtungen Informationen zum Auftreten, zur Behandlung und zum Verlauf von Krebserkrankungen an das Krebsregister des jeweiligen Bundeslandes gemeldet. Um eine bundesweit einheitliche Datenerhebung zu gewährleisten, wurde ein gemeinsamer onkologische Datensatz etabliert 10 . Diesem Gesetz entsprechend nahm das klinisch-epidemiologische Krebsregister am 01.01.2016 seine Arbeit auf. Derzeit gehen dort täglich durchschnittlich 900 Meldungen ein, die einer akribischen Qualitätskontrolle unterzogen werden. Qualitätsgeprüfte Meldungen stehen im Anschluss zur Erstellung von Datensätzen und für statistische Analysen zur Verfügung. Die hier vorliegende Studie basiert auf diesen Daten. In die Analyse wurden Patientinnen und Patienten eingeschlossen, bei denen im Zeitraum vom 01.01.2016 bis 31.03.2023 ein invasives Mammakarzinom (ICD-10-GM C50), ein kolorektales Karzinom (ICD-10-GM C18–20) oder ein Bronchialkarzinom (ICD-10-GM C34) diagnostiziert wurde. Die Zuordnung des Behandlungsortes richtete sich nach der Meldung zur Diagnose und bei fehlender Diagnosemeldung nach der Meldung zur Operation. Die Informationen zur DKG-Zertifizierung einer Einrichtung beziehen sich auf die Angaben der Internetseite OncoMap 3 sowie Informationen zur Historie zur DKG-Zertifizierung von Zentren, die von der der Oncozert GmbH zur Verfügung gestellt wurden. Die Qualitätsindikatoren wurden entsprechend der Vorgaben der zum Zeitpunkt der Analyse gültigen S3-Leitlinien für Mammakarzinome 7 , kolorektale Karzinome 6 und Lungenkarzinome 8 durchgeführt. Die Auswahl der in dieser Analyse berücksichtigten Qualitätsindikatoren beruhte im Wesentlichen auf einer Berechenbarkeit mit Krebsregisterdaten. Dementsprechend wurden die folgenden QIs in die Analyse eingeschlossen: die QIs 3, 5, 6, 8, 9 und 10 für das Mammakarzinom, die QIs 4, 5, 6, 8 und 11 für das kolorektale Karzinom und die QIs 6, 7 und 8 für das Bronchialkarzinom ( Tab. 1 ).
Tab. 1 Kurzbeschreibung der analysierten Qualitätsindikatoren (QIs) für Mammakarzinome 7 , kolorektale Karzinome 6 und Bronchialkarzinome 8 .
| Entität | Qualitäts-indikator (QI) | Zähler | Nenner |
|---|---|---|---|
| Mammakarzinom | |||
| 3 | Anzahl der Patientinnen Operationen mit intraoperativem Präparatröntgen oder intraoperativer Präparatsonographie | Alle Patientinnen mit Operationen mit präoperativer Drahtmarkierung gesteuert durch Mammographie oder Sonographie | |
| 5 | Anzahl der Patientinnen, die eine endokrine Therapie im metastasierten Stadium als Erstlinientherapie erhalten haben | Alle Patientinnen mit steroidrezeptorpositivem und HER2-negativem Mammakarzinom und Erstdiagnose einer Metastasierung | |
| 6 | Anzahl der Patientinnen mit alleiniger Sentinel-Node-Biopsie | Alle Patientinnen mit Primärerkrankung invasives Mammakarzinom und negativem pN-Staging und ohne präoperative tumorspezifische brusterhaltende Therapie | |
| 8 | Anzahl der Patientinnen mit invasivem Karzinom und brusterhaltender Therapie, die eine Radiatio der Brust erhalten haben | Alle Patientinnen mit Primärerkrankung invasives Mammakarzinom und BET | |
| 9 | Anzahl der Patientinnen, die eine adjuvante endokrine Therapie erhalten haben | Alle steroidrezeptorpositiven Patientinnen mit Primärerkrankung invasives Mammakarzinom | |
| 10 | Anzahl der Patientinnen, die eine (neo-) adjuvante Trastuzumab-Therapie über 1 Jahr erhalten haben | Alle HER2-positiven (immunhistochemisch Score 3+und/oder ISH-positiv) Patientinnen mit Primärerkrankung invasives Mammakarzinom≥pT1c | |
| kolorektales Karzinom | |||
| 4 | Anzahl der Patientinnen und Patienten mit Kombinationschemotherapie | Alle Patienten mit metastasiertem kolorektalen Karzinom, ECOG 0–1 und systemischer Erstlinientherapie | |
| 5 | Anzahl der Patientinnen und Patienten mit Angabe des Abstands zur mesorektalen Faszie im Befundbericht | Alle Patientinnen und Patienten mit Rektumkarzinom und MRT oder Dünnschicht-Computertomographie des Beckens | |
| 6 | Anzahl der Patientinnen und Patienten mit guter oder moderater Qualität (Grad 1: mesorektale Faszie erhalten oder Grad 2: intramesorektale Einrisse) der totalen mesorektalen Exzision | Alle Patientinnen und Patienten mit radikal operiertem Rektumkarzinom | |
| 8 | Anzahl der Patientinnen und Patienten, die eine adjuvante Chemotherapie erhalten haben | Alle Patientinnen und Patienten mit Kolonkarzinom im UICC-Stadium III, bei denen eine R0-Resektion des Primärtumors erfolgte | |
| 11 | Anzahl der Patientinnen und Patienten mit präoperativer Anzeichnung der Stomaposition | Alle Patientinnen und Patienten mit Rektumkarzinom, bei denen eine Operation mit Stomaanlage durchgeführt wurde | |
| Bronchialkarzinom | |||
| 6 | Anzahl der Patientinnen und Patienten mit einer adjuvanten Chemotherapie mit Cisplatin-basierter Kombination | Alle Patientinnen und Patienten mit Erstdiagnose NSCLC im UICC-Stadium II bzw. IIIA1/A2, ECOG 0/1, R0-Resektion und Lymphknotendissektion | |
| 7 | Anzahl der Patientinnen und Patienten mit Radiochemotherapie | Alle Patientinnen und Patienten mit Erstdiagnose NSCLC im UICC-Stadium IIIA4, IIIB oder IIIC und ECOG 0/1 | |
| 8 | Anzahl der Patientinnen und Patienten mit Radiochemotherapie | Alle Patientinnen und Patienten mit Erstdiagnose SCLC im UICC-Stadium IIB[T3] – IIIC [TNM: cT1/2 N2–3 M0, cT3/4 N0–3 M0] und ECOG 0/1 | |
Datenstand der Auswertung war der 04.03.2024. Die statistische Signifikanz der beobachteten Unterschiede zwischen DKG-zertifizierten Zentren und nicht zertifizierten Einrichtungen wurden anhand zweiseitiger Binominaltests berechnet. Als statistisch signifikant wurden p-Werte angesehen, die<0,05 waren. Die Analysen erfolgten unter Verwendung der Programme R 11 und SAS 12 .
Ergebnisse
Insgesamt wurden 6 QIs für das Mammakarzinom, 5 für das kolorektale Karzinom und 3 für das Bronchialkarzinom analysiert. Alle 14 QIs zeigten für DKG-zertifizierte Zentren in Rheinland-Pfalz eine höhere prozentuale Quote der Einhaltung ( Tab. 2 ). Für alle QIs des Mammakarzinoms war dieser Unterschied statistisch signifikant ( Tab. 2 ). Für das kolorektale Karzinom zeigten 4 der 5 analysierten QIs einen statistisch signifikanten Unterschied und beim Bronchialkarzinom alle 3 analysierten QIs ( Tab. 2 ).
Tab. 2 Anzahl der Patientinnen und Patienten, welche pro Qualitätsindikator (QI) in DKG-zertifizierten Zentren und nicht zertifizierten Einrichtungen in Nenner und Zähler berücksichtigt wurden, mit Angabe zum Prozentsatz der Einhaltung des jeweiligen QIs und die statistische Signifikanz des Unterschieds zwischen den beiden Einrichtungsgruppen. Diagnosezeitraum 01.01.2016 bis 31.032023 (signifikante p-Werte sind fett gedruckt).
| Entität | Qualitäts-indikator (QI) | DKG-zertifiziertes Zentrum | nicht zertifizierte Einrichtung | p-Wert | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Anzahl der Patientinnen und Patienten im Zähler | Anzahl der Patientinnen und Patienten im Nenner | Einhaltung des QIs | Anzahl der Patientinnen und Patienten im Zähler | Anzahl der Patientinnen und Patienten im Nenner | Einhaltung des QIs | |||
| Mammakarzinom | ||||||||
| 3 | 5.287 | 5.446 | 97% | 1.263 | 1.370 | 92% | <0,001 | |
| 5 | 450 | 1.037 | 43% | 113 | 459 | 25% | <0,001 | |
| 6 | 7.613 | 10.172 | 75% | 1.642 | 7.088 | 23% | <0,001 | |
| 8 | 8.139 | 10.122 | 80% | 1417 | 2258 | 63% | <0,001 | |
| 9 | 6624 | 10.385 | 64% | 869 | 2.089 | 42% | <0,001 | |
| 10 | 1.010 | 1.717 | 59% | 212 | 638 | 33% | <0,001 | |
| kolorektales Karzinom | ||||||||
| 4 | 474 | 585 | 81% | 156 | 230 | 68% | <0,001 | |
| 5 | 508 | 968 | 52% | 100 | 217 | 46% | 0,09 | |
| 6 | 726 | 783 | 93% | 362 | 405 | 89% | 0,01 | |
| 8 | 491 | 997 | 49% | 254 | 682 | 37% | <0,001 | |
| 11 | 1.338 | 1.546 | 87% | 367 | 469 | 78% | <0,001 | |
| Bronchialkarzinom | ||||||||
| 6 | 258 | 501 | 51% | 41 | 116 | 35% | <0,001 | |
| 7 | 114 | 336 | 34% | 61 | 224 | 27% | 0,03 | |
| 8 | 66 | 204 | 32% | 29 | 167 | 17% | <0,001 | |
Nicht zertifizierte Einrichtungen erreichten nur bei 2 QIs eine Quote von mindestens 80%. Einer davon ist dem Mammakarzinom und einer dem kolorektalen Karzinom zugeordnet. Bei DKG-zertifizierten Einrichtungen wurde eine Quote von mindestens 80% für 5 QIs erreicht. Zwei davon sind dem Mammakarzinom und drei dem kolorektalen Karzinom zugeordnet ( Tab. 2 ).
Diskussion
Die DKG verfolgt mit ihrem Zertifizierungsangebot das Ziel, für alle Krebspatientinnen und -patienten die qualitativ bestmögliche Behandlung sicherzustellen. In Rahmen des Zertifizierungsprozesses werden unter anderem QIs berechnet und überprüft. Bei Einrichtungen ohne Zertifikat bleibt eine solche Prüfung in der Regel aus. Für diese Diskrepanz bietet die Krebsregistrierung eine geeignete Lösung, da anhand der Krebsregisterdaten QIs für sämtliche onkologisch tätigen Einrichtungen berechnet und verglichen werden können. Unseres Wissens wurde ein solcher Vergleich bisher nicht veröffentlicht und somit zeigt unsere Analyse erstmalig den Unterschied zwischen dem Einhalten von QIs in DKG-zertifizierten Zentren und Einrichtungen ohne DKG-Zertifikat. Unsere Ergebnisse für Analysen der Beispielentitäten Mammakarzinom, kolorektales Karzinom und Bronchialkarzinom deuten darauf hin, dass der Anteil leitliniengerechter Behandlungen in DKG-zertifizierten Zentren höher ist als in nicht zertifizierten Einrichtungen. Diese Beobachtung entspricht der Schlussfolgerung, die bereits im Rahmen der WiZen-Studie gezogen wurde 1 . Allerdings ist bei unseren Ergebnissen zu beachten, dass die Quote für 9 der QIs sowohl bei DGK-zertifizierten Zentren als auch bei nicht zertifizierten Einrichtungen unter 80% lag. Daher muss bei der Bewertung der Ergebnisse berücksichtigt werden, dass möglicherweise Meldungen an das Krebsregister fehlen. Für die hier vorliegenden Analysen wurde der Zeitraum 01.01.2016–31.03.2023 gewählt, um eine möglichst hohe Vollständigkeit des Meldungseingangs bis zum Auswertedatum 04.03.2024 zu erreichen. Bei den hier präsentierten Ergebnissen ist zu beachten, dass die Analysen ausschließlich auf in der Datenbank des Krebsregister Rheinland-Pfalz vorliegenden qualitätsgeprüften Meldungen beruhten. Fehlerhafte oder unvollständige Meldungen, zu denen noch Rückfragen an die Meldenden bestanden, wurden nicht berücksichtigt. In weiterführenden Studien sollten die hier vorliegenden Ergebnisse anhand von Daten von Krebsregistern anderer Bundesländer geprüft werden.
Für diesen Beitrag wurden von den Autorinnen und Autoren keine Studien an Menschen oder Tieren durchgeführt.
Hinweis
Dieser Artikel wurde gemäß des Erratums vom 21.08.2024 geändert.
Erratum
Im oben genannten Artikel wurden die Institute vertauscht. Korrekt ist:
Stefanie Schulz 1 ; Christian Lange 2 ; Katharina Emrich 2 ; Christina Justenhoven 2 1 Onkologische Gemeinschaftspraxis, Drs Schulz, Bad Kreuznach, Germany 2 Krebsregister Rheinland-Pfalz im Institut für digitale Gesundheitsdaten, Mainz, Germany
Footnotes
Interessenkonflikt Die Autorinnen/Autoren geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht.
Abkürzungen.
DKG Deutsche Krebsgesellschaft
ECOG Eastern Cooperative Oncology Group
ICD-10-GM 10. Revision der Internationale statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme
QI Qualitätsindikator
TNM Tumorgröße und Ausdehnung, Lymphknotenstatus, Metastasenstatus
NSCLC nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom
SCLC kleinzelliges Lungenkarzinom
UICC Union for International Cancer Control
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