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. 2020 Dec 9;24(12):9. [Article in German] doi: 10.1007/s00092-020-4283-6

Schlechtere Prognose

Diabetes fördert Nierenversagen bei COVID-19

Wolfgang Geissel 1,
PMCID: PMC7704589

US-amerikanische Forscher haben retrospektiv die Daten von 5.449 COVID-19-Patienten ausgewertet, die zwischen Anfang März und Anfang April in 13 New Yorker Krankenhäusern behandelt worden waren [Clin Invest. 2020; 98: 209]. 56 % der Patienten waren Hypertoniker, 33 % Diabetiker und 27 % adipös. 37 % entwickelten ein akutes Nierenversagen, etwa ein Drittel davon eine schwere Form mit mindestens dreifachem Kreatininanstieg binnen sieben Tagen oder einer Dialysepflicht, die 14 % betraf.

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Im Gesamtkollektiv musste gut jeder fünfte Patient beatmet werden. Von den beatmeten Patienten hatten knapp 90 % ein akutes Nierenversagen, bei den nicht beatmeten Patienten waren es nur 22 %. Von den dialysepflichtigen Patienten wurden 97 % beatmet. Diabetes erhöhte das Risiko für ein Nierenversagen um das 1,76-Fache, kardiovaskuläre Vorerkrankungen um das 1,48-Fache und Hypertonie um das 1,26-Fache. ACE-Hemmer oder AT1-Blocker hatten keinen negativen Einfluss. Von den Patienten mit Nierenversagen starben bis zum Beobachtungsende 35 %, im Gesamtkollektiv 16 %.


Articles from Uro-News are provided here courtesy of Nature Publishing Group

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