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. 2022 Mar 10;167(4):146–150. [Article in German] doi: 10.1007/s00501-022-01212-8

Masterplan Rohstoffe 2030 – Eine Rohstoffstrategie für Österreich

Masterplan Raw Materials 2030—A Raw Materials Strategy for Austria

Andreas Reichhardt 1, Albert Gasser 1,2, Robert Holnsteiner 1,2, Bianca Kvasina 1, Magdalena Pupp 1,2,, Thomas Spörker 1,2, Susanne Strobl 1,2, Andreas Weber 1
PMCID: PMC8908751  PMID: 35287385

Abstract

The sufficient and responsible supply of mineral resources at fair market conditions is an essential basis for Austria’s economic development. Although the geological availability of raw materials is relatively high, disruptions due to geopolitical, economic, or circumstances such as pandemics or natural disasters can lead to a shortage of mineral resources. The ongoing coronavirus pandemic relentlessly shows the vulnerability in a globalised world with complex dependencies and widely ramified value chains. It reveals questions about the security of supply not only for products of daily use but also for basic materials that are urgently needed for the processing industry. The transformation of energy systems, mobility, and the decarbonisation of industry is closely linked to the availability of mineral raw materials. The Master Plan Raw Materials 2030 proposes solutions to respond to the challenges of this decade and to ensure Austria’s secure supply of primary and secondary mineral raw materials from Austria and abroad. With a comprehensive package of measures, the Master Plan lays the foundation for Austria’s resilient development.

Keywords: Mineral resources, Security of supply, Circular economy, Economic centre

Einleitung

Die Bergbauministerin Elisabeth Köstinger veröffentlichte Ende 2021 den Masterplan Rohstoffe 2030 [1] als Rohstoffstrategie für Österreich. Vorrangiges Ziel dieses Masterplans ist es, den wirtschaftlichen und technologischen Fortschritt voranzutreiben und den Wohlstand innerhalb der österreichischen Bevölkerung zu erhalten. Dafür ist die Sicherstellung einer umfassenden und nachhaltigen Rohstoffversorgung unumgänglich.

Die bedarfsgerechte Versorgung mit Roh- und Grundstoffen ist eine unverzichtbare Grundlage für eine erfolgreiche Wirtschaft. Innovative Schlüsseltechnologien, die unsere Zukunftsfähigkeit sichern sollen und zur Lösung der zentralen Herausforderungen in den Bereichen Klima und Energie, aber auch Gesundheit, Ernährung, Mobilität, Digitalisierung, Sicherheit oder Kommunikation beitragen, sind nur unter der Voraussetzung einer ausreichenden Versorgung mit nachhaltig produzierten primären und sekundären Rohstoffen sowie der Berücksichtigung ihrer Stoffkreisläufe, umsetzbar.

Die enorme Menge an Rohstoffen, die Österreich bereits jetzt benötigt, liegt bei 167 Mio. Tonnen (Abb. 1), dies entspricht in etwa 19 t pro Kopf und Jahr. Rund drei Viertel davon sind mineralische Rohstoffe [2]. Die Pläne der Transformation der Energiesysteme, der Mobilität und die Dekarbonisierung der Industrie auf globaler Ebene und der damit verbundenen Steigerung des Rohstoffbedarfs stellen große Herausforderungen für deren Bereitstellung dar. Somit ist die Erreichbarkeit der Ziele des EU-Green Deals eng mit der Verfügbarkeit von Rohstoffen verknüpft.

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Der Rohstoffeinsatz ist nicht nur mit der Herstellung von Technologien, sondern auch untrennbar mit der Nahrungsmittelproduktion in Form von mineralischen Düngemitteln verbunden. Diese werden größtenteils im Bergbau gewonnen und sind meist nicht substituierbar.

Neben dem erhöhten Rohstoffbedarf ist vor allem eine nachhaltige, versorgungssichere und leistbare, somit wettbewerbsfähige Energiebereitstellung, vor allem in Hinblick auf das Ziel der Klimaneutralität und die damit verbundene Dekarbonisierung, von größter Bedeutung.

Aufgrund der Ortsgebundenheit von Lagerstätten mineralischer Rohstoffe ist Österreich vor allem bei Kohlenwasserstoffen und Metallen als Grundstoffe für die industrielle Produktion im hohen Maße importabhängig. Der Großteil der benötigten Baurohstoffe und Industrieminerale kann jedoch aus heimischen Lagerstätten gewonnen werden. Mineralische Rohstoffe tragen in Österreich zur Generierung von etwa 25 % des Bruttoinlandsproduktes bei. Hierzulande ist rund eine Million Erwerbstätige mit der Gewinnung und Weiterverarbeitung von Rohstoffen (inkl. Biomasse) beschäftigt [3].

Gemeinsam mit einer Stärkung der heimischen bergbaulichen Gewinnung und Forcierung der Kreislaufwirtschaft sichern rohstoffdiplomatische Bestrebungen und Kooperationen mit ressourcenreichen Ländern die Versorgung Österreichs mit wichtigen Rohstoffen. Um die europäische Industrie zu unterstützen und Absiedelungen zu begegnen, sind geeignete Rahmenbedingungen für eine nationale Rohstoffgewinnung und für die gesicherte Beschaffung über internationale Lieferquellen zu generieren.

Aufgrund geologischer Gegebenheiten und somit der weltweiten Verteilung mineralischer Rohstoffe findet Bergbau oft in entlegenen und ökologisch sensiblen Gebieten statt. Die globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs) müssen deshalb als Handlungsleitfaden für eine nachhaltige und verantwortungsvolle Rohstoffgewinnung, -produktion und -verarbeitung herangezogen werden. Als einer der weltweit größten Wirtschaftssektoren hat der Bergbau sowohl die Verantwortung als auch die Chance, diese Entwicklungsziele signifikant voran zu treiben.

Umstände wie Pandemien oder Naturkatastrophen sowie geopolitische oder wirtschaftliche Ereignisse können zu einer Verknappung von mineralischen Ressourcen durch Störungen in den Lieferketten führen.

Daher hat sich der Masterplan Rohstoffe 2030 folgende Ziele gesetzt:

  • Eine verantwortungsvolle und sichere Versorgung Österreichs mit primären und sekundären Rohstoffen.

  • Der Ausbau des Wirtschaftsstandorts Österreich, um auf internationaler Ebene wettbewerbsfähig zu bleiben, die heimische Wertschöpfung zu stärken und den Wohlstand sowie die hohe Lebensqualität auch in Zukunft zu sichern.

  • Eine im Gleichgewicht stehende nachhaltige, effiziente und schonende Nutzung im Rahmen einer kreislauforientierten Wirtschaft.

  • Die Stärkung der Resilienz des Rohstoffsektors entlang von Wertschöpfungsketten, um zukünftige Versorgungsrisiken zu verringern.

  • Schaffung von Rahmenbedingungen für die Erweiterung der Gewinnung von sekundären Rohstoffen aus rezyklierbaren Produkten.

  • Die Forcierung von Forschung, technologischer Entwicklung und Innovation im Rahmen von Förderprogrammen.

  • Die Weiterentwicklung der hohen österreichischen Standards.

  • Die Stärkung von sozialen und ökologischen Standards unternehmerischer Verantwortung vor allem in den Abbauländern.

Der Masterplan Rohstoffe 2030 liefert Lösungsvorschläge, um auf die Herausforderungen dieser Dekade entsprechend reagieren und die verantwortungsvolle und sichere Versorgung Österreichs mit primären und sekundären mineralischen Rohstoffen gewährleisten zu können. Er orientiert sich entlang des Rohstoffkreislaufs und legt mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket den Grundstein für eine resiliente Entwicklung Österreichs und Stärkung des heimischen Wirtschafts- und Industriestandortes.

Der Masterplan Rohstoffe 2030

Der Masterplan Rohstoffe 2030 fokussiert auf die Versorgung Österreichs mit verantwortlich gewonnenen Primär- und Sekundärrohstoffen. Aufgrund physikalischer Beschaffenheiten, rechtlicher Rahmenbedingungen sowie sozioökonomischer und ökologischer Bedingungen werden die im Masterplan behandelten Rohstoffe in folgende vier Rohstoffgruppen unterteilt: Baurohstoffe, Energieträger und Kunststoffe, Industrieminerale sowie Metalle.

Um die Versorgung mit mineralischen Rohstoffen gewährleisten zu können, gliedert sich der Masterplan in folgende drei Säulen (Abb. 2):

  • Säule 1: Versorgung aus heimischen Quellen,

  • Säule 2: Versorgung aus internationalen Zulieferquellen und

  • Säule 3: Smart Production, Kreislaufwirtschaft sowie neue wertschöpfende Technologien und Produkte.

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Dieses Kerngerüst wird von Querschnittsthemen begleitet, die alle Säulen umfassen. Die Themen Akzeptanz und Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Automatisierung in Industrie und Verwaltung, Forschung und Entwicklung, Bildung und Ausbildung, sowie Dialog, Foresight Policy und eine umfangreiche Umfeldanalyse spannen dabei einen Bogen über alle drei Säulen.

Der Masterplan Rohstoffe 2030 orientiert sich entlang der gesamten Wertschöpfungskette eines Rohstoffes. Die Versorgung mit einem Rohstoff beginnt immer mit dessen Bereitstellung, sei es durch das Aufsuchen und Gewinnen primärer Rohstoffe oder durch die Sammlung und sortenreine Trennung sekundärer Rohstoffe auf nationaler sowie auf internationaler Ebene oder durch den Import von beispielsweise Erzen, Kohlenwasserstoffen und Schrotten.

Vor dem Nutzbarmachen eines Rohstoffes muss dieser aufbereitet, verarbeitet und transportiert werden. Erst dann wird aus einem Rohstoff der Grundbaustein eines Produkts und kann vom Konsumenten verwendet und somit in die sogenannte Lagerhaltung gebracht werden. Dabei zeigt sich, dass sehr viele Technologien des Gewinnens und Aufbereitens primärer Rohstoffe im Bergbau in angepasster Form auch für die Aufbereitung von Sekundärrohstoffen herangezogen werden können. Im Rahmen der nachfolgenden stofflichen Verwertung fehlen hingegen bei vielen Stoffströmen noch die nachhaltigen Technologien. Es gibt jedoch auch Rohstoffe, die mit ihren bestimmten Verwendungszwecken in einer Kreislaufwirtschaft nicht abbildbar sind, da sie zum Beispiel im Prozess verbraucht werden. Deshalb ist die Beschaffung mineralischer Rohstoffe von größter Bedeutung.

Rohstoffbeschaffung

Lagerstätten mineralischer Rohstoffe sind Ergebnisse natürlicher geologischer Bildungsvorgänge. Rohstoffe können ausschließlich dort gewonnen werden, wo sie durch natürliche Vorgänge entstanden sind. Eine Gewinnung primärer mineralischer Rohstoffe ist demnach nur lokal möglich und nicht verlagerbar. Der Bezug heimisch vorhandener Rohstoffe ist aufgrund kürzerer Transportwege ökologisch und ökonomisch von Vorteil. Kurze Transportdistanzen und optimierte Transportleistungen tragen aufgrund verringerter Emissionen zur Erreichung der Klimaziele bei.

Der ungehinderte und langfristige Zugang zu lokal verfügbaren Lagerstätten ist unabdingbar. Jedoch ist eine geordnete Raumnutzung vielfältigen Interessen konkurrierender Ansprüche unterworfen. Hinzu kommt, dass das Explorationspotential Europas nach wie vor nicht ausgeschöpft ist, da unter anderem das Aufsuchen von Lagerstätten mit einem hohen Erfolgsrisiko verbunden ist. Zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit ist die Etablierung von geeigneten Finanzierungsinstrumenten, die auf die Verbesserung der Versorgungssicherheit mit mineralischen Rohstoffen abzielen, voranzutreiben. Mit einer gestärkten heimischen Produktion werden Wertschöpfung und Arbeitsplätze gesichert, wenn möglich Importe und somit Abhängigkeiten vermieden und durch die hohen österreichischen Umweltstandards eine Verlagerung von Umweltbelastungen in andere Produzentenländer mit oft niedrigeren Standards verhindert.

Einem weltweit wachsenden Bedarf an Rohstoffen stehen jedoch komplexe geopolitische, geoökonomische sowie umwelt- und klimapolitische Veränderungen gegenüber. Die europäische Importabhängigkeit im Zusammenspiel mit einem steigenden globalen Bedarf führt zu internationaler Konkurrenz um Rohstoffe. Der dadurch erschwerte Zugang zu Rohstoffen am freien Markt erfordert kontinuierliche und gegebenenfalls verstärkte diplomatische Vorgehensweise, um einen fairen und diskriminierungsfreier Zugang auf den Weltmärkten zu sichern. Die Gewinnung und der Handel mit natürlichen Ressourcen können bei Nichtbeachtung internationaler Standards betreffend Menschenrechte, Korruption u. ä. gewaltsame Konflikte fördern und dadurch Bemühungen um Entwicklungen hin zu verantwortungsvoller Staatsführung und Rechtsstaatlichkeit in den Abbauländern untergraben. Die Erfüllung von Sorgfaltspflichten in der Lieferkette ist nicht nur eine Frage des verantwortungsvollen unternehmerischen Handelns, sondern wird zunehmend auch eine Notwendigkeit zur Minimierung des Risikos von Marktzugangsbarrieren oder zur Erfüllung gesetzlicher Auflagen. Dabei ist zu beachten, dass ein gänzlicher Boykott des Konsums mineralischer Rohstoffe aus Konflikt- und Hochrisikogebieten den Lebensunterhalt und die Entwicklungschancen der Bevölkerung in diesen Gebieten oftmals negativ beeinflusst und somit die politische Intention einer Sorgfaltspflicht verfehlt.

Um Importabhängigkeiten zu senken und somit zur Krisenfestigkeit des österreichischen Wirtschaftsstandortes beizutragen, ist ein Übergang in eine integrierte Kreislaufwirtschaft maßgeblich. Dabei ist auf deren Grundsätze besonders wertzulegen: Durch Innovation kann der Materialeinsatz verringert (reduce), können die Produkte durch ihre Beständigkeit und Langlebigkeit wiederverwendet (reuse) und mit verschiedenen Fertigungsverfahren wiederinstandgesetzt werden (repair/remanufacture). Die Produkte können entweder ihrem ursprünglichen (recycle) oder einem anderen (repurpose) Verwendungszweck zugeführt werden.

Die Re-Integrierbarkeit eines Produktes oder Produktionsreststoffes in den Rohstoffkreislauf hängt in hohem Maße von seinen stofflichen Eigenschaften und seinem Design (Design for Recycling) ab. Dem optimierten Design for Recycling und somit der tatsächlichen Recyclingfähigkeit eines Produktes stehen mitunter Herstellerinteressen oder auch zunehmende Materialkomplexität und gewünschte Funktionalitäten von Produkten im Wege. Die intelligente Produktion steht daher am Anfang der Produktkette eines Rohstoffes, denn das damit in Zusammenhang stehende sortenreine Sortieren, Klassieren und Trennen machen das Rezyklieren von Produkten und Produktionsreststoffen erst möglich.

Die Hälfte aller zur Produktion eingesetzten Ressourcen ist in Lagerbeständen gebunden. Mitunter sind Materialien Jahrzehnte in Verwendung, bevor sie für das Recycling verfügbar sind (z. B. Urban and Landfill Mining). Das Abfließen von Schrotten und Abfällen (Reststoffen) in das außereuropäische Ausland, wo sie möglicherweise unter nicht den europäischen Klima‑, Umwelt- und Arbeitnehmerschutz-Standards vergleichbaren Bedingungen verarbeitet bzw. rezykliert werden, ist zu vermeiden. Zur Stärkung der Kreislaufwirtschaft ist eine europaweite Harmonisierung abfallwirtschaftlicher Regelungen zweckmäßig.

Rahmenbedingungen

Die ausreichende Versorgung der Gesellschaft mit leistbaren und nachhaltig gewonnenen Rohstoffen ist vor eine Vielzahl von Herausforderungen gestellt.

Das fehlende Bewusstsein, dass Wohlstand auf Stofflichkeit basiert, führt mitunter zu mangelnder Akzeptanz dem Bergbau sowie auch der sekundären Rohstoffgewinnung gegenüber. Die Zusammenhänge zwischen nachhaltiger heimischer Rohstoffproduktion, regionaler Wertschöpfung in Österreich und der Vielzahl der daraus entstehenden Produkte des Alltags, der Infrastruktur und Zukunftstechnologien müssen wirksamer dargestellt werden.

Aufgrund schnelllebiger, technologischer Entwicklungen und den sich ständig ändernden technischen Voraussetzungen bedarf es intelligenter und innovativer Lösungen in Digitalisierung und Automatisierung. Forschung, Entwicklung und Implementierung von neuen Verfahren und Technologien zur Digitalisierung und Verknüpfung der Einzelprozess-Schritte zu einem digitalen, gesamtheitlichen Rohstoffgewinnungsprozess ist der Schlüssel für den globalen Wettbewerbsvorteil. Dies reicht von der Exploration über Rohstoffcharakterisierung, Lagerstättenmodellierung, Abbauplanung, selektiver Gewinnung der Wertminerale, sensor-basierter Sortierung und Anreicherung bis hin zur intelligenten Aufbereitung und Verarbeitung aller Wertminerale von primären und sekundären Vorkommen.

Versorgungsengpässe infolge der Corona-Krise haben gezeigt, wie wichtig auf unternehmerischer Ebene die detaillierte Kenntnis der Stoffströme entlang der Wertschöpfungskette ist. Eine umfassende Rohstoffbilanz, Rohstoffmonitoringsysteme und digitale Frühwarnsysteme ermöglichen ein agiles Handeln bei Veränderungen in den Lieferketten, um zeitgerecht auf drohende Verknappungen reagieren zu können. Diversifizierte Lieferquellen tragen zur Widerstandsfähigkeit von Unternehmen in Krisensituationen bei.

Der steten Technologieentwicklung geht intensive Forschung und somit notwendiger Weise eine solide Forschungs- und Innovationspolitik voraus. Diese gilt als Grundlage für einen blühenden Technologietransfer und dem Ausbau an zukünftig relevanten Kompetenzen innerhalb des globalen Wettbewerbs. Durch Beforschung der Rohstoffeinsatzgebiete können Wertschöpfungsketten verlängert werden, beispielsweise durch Entwicklung, Design und Produktion von Advanced Materials.

Umsetzung des Masterplans Rohstoffe 2030

Die Ziele des Masterplans Rohstoffe 2030 werden durch ein umfassendes Maßnahmenpaket umgesetzt, die der resilienten Entwicklung Österreichs und Stärkung des heimischen Wirtschafts- und Industriestandortes dienen. Hauptverantwortlich für die Umsetzung dieser Maßnahmen ist die Sektion IV – Telekommunikation, Post und Bergbau des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus.

Im Rahmen eines jährlichen Monitorings sollen diese Maßnahmen bezüglich ihrer Umsetzung geprüft und allfällige Anpassungsvorschläge erarbeitet werden. Dies wird von einem Monitoringausschuss mit Mitgliedern aus Industrie, Wissenschaft, Interessensvertretung und Verwaltung unter dem Vorsitz des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus begleitet.

Bei Interesse können Sie den Masterplan Rohstoffe 2030 kostenlos unter https://info.bmlrt.gv.at/themen/bergbau/mineralrohstoffpolitik/oesterreich/masterplan-rohstoffe.html downloaden oder bestellen.

Footnotes

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Literatur

  • 1.Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus: Masterplan Rohstoffe 2030. Wien (2021)
  • 2.Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus, Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie: Ressourcennutzung in Österreich 2020 Bd. 3. Wien (2020)
  • 3.Statistik Austria: Konjunkturerhebung. Austria (2020)

Articles from Berg- Und Huttenmannische Monatshefte are provided here courtesy of Nature Publishing Group

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